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Nach 6 Monaten in Griechenland waren wir seit Anfang März in Deutschland zurück. Bei unseren Freunden Moni und Herbert, die uns wieder einmal sehr herzlich in ihrem Haus aufgenommen haben, konnten wir in Ruhe unsere letzten Vorbereitungen für die große Reise treffen. Am 08. April machten wir uns dann auf den Weg Richtung Hamburg,unterbrochen von einigen Zwischenstopps bei Bekannten

Am 14. April haben wir unser Wohnmobil in Hamburg bei der HHLA abgegeben. Die Abwicklung verlief sehr schnell und unkompliziert: Nummer ziehen, Passierschein für Hafen abholen, Auto hinein fahren und auf dem vom Hafenbüro vorgegebenen Abstellplatz parken. Aussteigen, Schlüssel stecken lassen, und mit einem leicht mulmigen Gefühl den Hafen verlassen. Alles andere wird von der Spedition erledigt. Es gab keine Kontrollen oder Fragen. Die Verschiffung erfolgte mit ACL. Das Mobil wurde mit dem RoRo-Schiff Atlantic Companion nach Halifax befördert. Während der Transportzeit von 14 Tagen konnten wir die Route im Internet verfolgen.

01 unser Grosser lauert schon auf die lange Ueberfahrt

Bis zu unserem Abflug verbrachten wir eine sehr schöne Zeit bei unseren Freunden Fränzi und Jumbo in Berlin. Dort hatten wir noch Gelegenheit, uns um die Homepage zu kümmern und gemeinsam einige Sehenswürdigkeiten zu genießen.

02 tschuess Reichstag

Am 03. Mai machten wir uns dann auf den Weg nach Halifax. Trotz Verspätung unserer Flüge haben wir alle Anschlußflüge noch bekommen. Eng wurde es nur in Montreal, wo man sein Gepäck erst aus- und dann für den Flug nach Halifax wieder einchecken mußte und außerdem noch die Zollformalitäten zu erledigen waren. In Halifax nutzten wir den Shuttleservice (21 Dollar pro Person) zu unserem Hotel. Das Delta Halifax liegt zentral und relativ ruhig und war idealer Ausgangspunkt für die Erledigung der Speditions- und Zollformalitäten, die an einem sonnigen Tag absolut problemlos und freundlich abgewickelt wurden. Halifax ist eine überschaubare, nette Stadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und ein paar interessanten Museen. Für Kanada ist es der atlantische Stützpunkt der Marine, die am 04. Mai ihren 100. Geburtstag mit einer Ansprache und einer Parade durch die Stadt feierte. Sehenswert ist die sternförmige Halifax Citadel auf einem Hügel im Zentrum, eine Verteidigungsanlage aus dem Jahr 1828. Täglich um 12 Uhr mittags geben hier ein paar historisch uniformierte Soldaten einen Kanonenschuß ab. Die Town Clock ist das Wahrzeichen von Halifax. Das liebevoll restaurierte Hafenviertel Harbour Front lädt zu einem schönen Spaziergang ein. Das Pier 21 war von 1928 bis 1971 das Tor für europäische Einwanderer.

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Am 5. Mai konnten wir dann endlich wieder „unseren Großen“ in Empfang nehmen. Auch dort hatten wir es ausschließlich mit netten Zöllnern zu tun und ruck zuck hatten wir das Mobil aus dem Hafen gefahren.

01 Hurra - er ist unbeschadet angekommen

Es folgte ein Großeinkauf in der Shoppingmeile vom Bayers Lake Businesspark, Diesel tanken bei Irving und die Gasflaschenfüllung bei Pierceys nähe Stillwater Lake. Vollkommen zufrieden fuhren wir nun zum Campground Woodhaven RV Park. Hier haben wir mit Kristina und Urs aus Weimar gleich zwei sehr gesellige Abende im Womo verbracht, bevor wir unsere erste Etappe in Angriff nahmen.

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