Chile XIII

 

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Nach 10 Tagen auf dem Campingplatz Cobulto Estero geht’s zum Supermarkt Jumbo in Temuco und der Kühlschrank wird gefüllt. Wir wollen noch für ein paar Tage ans Meer und die chilenischen Strände besuchen. Wobei uns die Häfen der Fischerorte mit ihren Verkaufsständen besonders reizen. Auf dem Weg halten wir in Carahue und statten dem kleinen Freiluft-Eisenbahnmuseum des Ortes einen Besuch ab.

01 Dampfmascinen saeumen die Strasse in Carahue0203 Das Zugmuseum ist sehr ueberschaubar04050607 Haengebruecke am Ortsausgang08

Wir erreichen noch am Abend den Strand des Fischerdorfes „Saavedra“. Am nächsten Morgen wird sich dann am Hafen ordentlich mit frischestem Fang des Tages eingedeckt. Und schon genießen wir wieder die Spaziergänge bei dieser typisch chilenischen Meeresbrise und kühlen Temperaturen.

01 im Kuestenort Saavedra02 natuerlich kaufen wir frischen Fisch03 endlich wieder am Strand04 wir stehen direkt am Strand0506 Kultur der Mapuche07 die Huetten werden noch genutzt08 Morgenspaziergang mit Begleitung09 viele abgestorbene Baeume10 zurueck vom Fischfang1112

Nur ein paar Kilometer weiter stehen wir dann am Strand der Ortschaft Nehuentue. Geparkt wird auf einer Wiese neben dem Parkplatz des Fähranlegers Balseo Monkul. Wir nutzen das Angebot der kostenlosen Fähre hinüber zur Halbinsel Monkul und spazieren über die Insel zum Ozean. Die Location gefällt uns so gut, daß wir uns entscheiden, hier morgen einen Strandtag einzulegen.

01 in Nehuentue am Faehranleger02 sie muessen auf die naechste Fahrt warten03 kostenloser Transportservice0405 toller Blick vom Mirador060708 Duenen von Monkul09 herrlich ruhig ist es hier1011 frueh sind wir schon auf Monkul unterwegs12 zuerst auf der Strasse13 dann am Strand zurueck14 Spielen und Relaxen am Strand15 am Nachmittag geht es wieder nach Hause16 wir bleiben noch eine Nacht

Unser Weg nach Norden führt uns in die Stadt Lebu. Mit ihren ca. 27.000 Einwohnern ist die Hauptstadt der Provinz Arauco ein wichtiger Wirtschaftsstandort in Chile. Rund 30 % der Fischproduktion Chiles stammen aus Lebu. Und auch der Kohleabbau spielte hier eine wichtige Rolle. Und genau neben einer ehemaligen Kohleabbau-Fabrik stehen wir zur Nacht auf einem Schotterplatz. In der gepflegten Anlage dieser stillgelegten Fabrik gibt es heute ein Museum. Wir nehmen das kostenlose Angebot an und erkunden im „Parque del Carbon“ die Geschichte des hiesigen Kohleabbaus.

01 Lebu lebt von seinem Fischfang0203 traditioneller Bootsbau040506 lautstark werden wir begruesst07 wir besuchen den Parque del Carbon08 die Besichtigung ist kostenlos09 kleine Ausstellung im Museum10 frueher war hier eine Kohlenmine111213 damals und heute14 Reste der Anlage1516

Danach fahren wir in Lebu nur noch kurz entlang der Strandpromenade zum Playa Millaneco. Dort gibt es am Ende der Straße eine Höhle zu besichtigen, die „Cavernas de Benavides“. Nach dem Spaziergang am Strand und der Besichtigung der Cavernas ist es zu spät noch weiter zu fahren und wir entscheiden uns eine Nacht direkt hier an der wenig befahrenen Straße „Costa Mar“ zu verbringen.

01 Playa Millaneco bei Lebu02 am Ende des Strandes ist eine Hoehle03 Cavernas de Benavides04 ein weiterer schoener Strand ist hier0506 frueh geht es noch hinauf zum Mirador07 leider ist noch viel Dunst am morgen08

Auf der weiteren Tour suchen wir, wenn möglich, immer Stellplätze am Meer. Claudia wird bei Arauco fündig und wir steuern den Parkplatz am Playa Arauco an. Das Lokal „Jardin Marino“ macht einen sehr einladenden Eindruck und wir bekommen dort ganz hervorragende Fischgerichte serviert. Nächster Halt ist in der Großstadt Concepcion. Wir besuchen noch den Fischmarkt, bevor wir am Nachmittag schnurstracks nach Cobquecura fahren.

01 in Arauco bleiben wir fuer die Nacht02 und gehen leckeren Fisch essen03 naechster Stopp ist Concepcion04 in den Fischhallen05 natuerlich kaufen wir wieder ein060708

Zum wiederholten Male stehen wir hier an der Loberia auf dem Parkplatz und genießen die Szenerie. Keine 50 Meter vom Strand entfernt befindet sich ein Felsen, den sich eine große Gruppe Seelöwen als Hauptstandort ausgewählt hat. Und das hat die Bewohner von Cobquecura dazu bewogen, eine schöne Parkanlage mit Strandpromenade, Restaurants, Toiletten und einigen kleinen Geschäften zu installieren. Außerdem wird ab und zu die Location von Wissenschaftlern genutzt, die das Verhalten der Seelöwen studieren. Dieses Mal sind einige Tierschützer unterwegs, die am Strand nach Jungtieren Ausschau halten und wenn möglich noch vor der Austrocknung retten. Wir entdecken beim Strandspaziergang auch ein paar angespülte Jungtiere, können aber von den Experten nicht in Erfahrung bringen, weswegen diese Tiere von ihren Müttern getrennt werden.

01 weisse Maennchen am Strand02 sie retten junge gestrandete Seehunde03 nicht jeder wird gerettet04 Abendstimmung mit Seehundfelsen05060708091011 wir machen einen Strandtag12 am Abend ist es am schoensten

Die heutige Fahrt bringt uns keine 10 Kilometer. Am Playa Buchupureo sehen wir einen Parkplatz auf einer Sandbank. Der Zugang zum Strand ist mit diversen Brücken aufwendig konstruiert, die Strandpromenade ist mit Pflastersteinen schön angelegt. Der gesamte Anblick ist sehr einladend und macht uns neugierig. Somit parken wir auf dieser Sandbank und spazieren durch die Anlage und am Strand entlang. Schließlich entscheiden wir uns, den Rest des Tages hier zu verbringen und auf der Sandbank zu übernachten.

01 nur wenige Kilometer bis Buchupureo0203 hier ist es auch recht entspannt04

Und weiter geht’s an der Küste entlang in Richtung Norden. Wir wollen in Curanipe ein paar Tage am Strand Pause machen. Der Ort ist uns schon bekannt, der Stellplatz am Playa San Augustin ist wieder komplett frei und somit ruhig und friedlich. Die täglichen Strandspaziergänge gefallen uns und Mia im besonderen! Internetarbeit und kleinere Reparaturarbeiten werden erledigt und so nebenbei wird auch mal wieder unser Cobb-Grill angeschmissen, um den frischen Lachs zu räuchern, den wir am hiesigen Fischmarkt ergattern konnten.

01 zum wiederholten Mal in Curanipe0203 wir richten uns fuer ein paar Tage ein040506 was nehmen wir denn heute07 wir raeuchern Lachs08 der Dunst bringt Feuchtigkeit09 mystische Stimmung1011121314 Mia ist wieder fleissig am buddeln15 danach der verdiente Schlaf16 so werden die Algen transportiert

Zur Zeit haben die Fischer alle Hände voll zu tun. Es ist die Saison des „Humboldt-Kalmar“. Wir beobachten die vielen Fischerboote fast jeden Morgen, wie sie Tausende dieser nachtaktiven Tintenfische an Land bringen. In ihren Pickups bringen die Fischer dann in großen Kisten die bis zu 50 kg schweren Fische zu den LKW´s, die in unserer Nähe auf die leckeren Tierchen warten.

01 reger Betrieb am Hafen02 wir sind neugierig03 riesige Tintenfische gingen ins Netz0405 mit dem Traktor geht es an Land06 auch anderes Meeresgetier wird sortiert07 alle Container sind voll mit Tintenfischen08 tausende Tintenfische wurden gefangen

Wir verlassen die Küstenregion Chiles und fahren landeinwärts. Nach einem Tag in der Shopping-Mall von Talca geht’s weiter in Richtung Paso Pehuenche. Doch noch nicht, um über die Grenze nach Argentinien zu fahren, denn wir haben uns mit Christiane und Horst auf der Strecke verabredet. Treffpunkt ist an der Mündung des Rio Claro in den Rio Maule direkt neben der Puente Claro. Die Brücke hat wohl durch Erdbeben oder Sturm ziemlich Schaden getragen und ist nur noch für Fußgänger zu benutzen. Und für ganz Hartgesottene gibt es hier sogar die Möglichkeit, ein „erfrischendes“ Bad im Rio Maule zu nehmen. Ich halte mich da vornehm zurück.

01 Treffpunkt beim Rio Maule02 etwas die Beine vertreten0304 Christiane und Horst sind gekommen05 andere Reisende brauchen unsere Hilfe06 Puente Claro0708

Nach drei gemeinsamen Tagen mit Christiane und Horst trennen sich unsere Wege wieder. Für uns geht’s über den Paso Pehuenche nach Argentinien. Die Landschaft entlang der nächsten 160 km über die Grenze und wieder hinunter ins Tal in Argentinien gefällt uns wie immer sehr gut. Bereits zum dritten Mal nehmen wir diesen Übergang. Und da kennt man halt dann schon die ein oder andere Sehenswürdigkeit oder Wandermöglichkeit auf der Strecke. Ein perfekter Abschied aus der diesjährigen Tour de Chile.

01 eine interessante Strecke02 wir gehen wandern0304050607 Mia nutzt jede Abkuehlung0809 bei den Monjes Blancos1011 vorbei an der Laguna Maule12 bis zum naechsten Mal



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