Martin holt uns in Cancun vom Flughafen ab und wir freuen uns, wieder zurück in Mexiko zu sein. Die nächsten zwei Wochen stehen wir mit unserem Wohnmobil vor ihrem Haus, dürfen an deren netten Familienleben teilnehmen und werden ohne Ende verwöhnt. Wir gehen Shoppen, kochen zusammen, Martin hilft uns bei der Reparatur einiger Kleinigkeiten am Mobil, wir sitzen jeden Abend gemeinsam neben dem Pool am Essenstisch und plaudern bis spät in die Nacht. Martin vermittelt uns auch einen Tauchkurs in einem der tollen Wassersportcentren von „Scuba Caribe“, welche in den großen RIU-Hotels eingegliedert sind. Außerdem macht er mit uns eine Tour durch die verschiedenen Wellnessbereiche der RIU-Hotels, die von ihm und seiner Frau Paula aufgebaut und geschmackvoll ausgestattet wurden.

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01 Wir werden verwoehnt02 im RIU in Cancun03 wir liegen hier leider nicht 04 unser Uebungspool mit Ausblick05 Hotels an der Riviera Maya06 alles was das Herz begehrt07  Hotels an der Riviera Maya08 Leuchtturm in Cancun

Nachdem wir schon einige Zeit nach einem geeigneten Platz für unseren Tauchschein gesucht haben, sind wir happy über diese Gelegenheit und erscheinen bei Jaime, einem der Tauchlehrer im „Scuba Caribe“. Schon am ersten Tag geht es nach einer theoretischen Einweisung und einer ersten Stunde im Hotelpool vom „RIU Cancun“ hinaus an das unmittelbar vor Cancun befindliche Riff. Wir sind überrascht von der bunten und vielfältigen Unterwasserwelt und genießen die ersten Stunden unseres Kurses.

01 wir tauchen02 Unterwasserwelt 03 wie im Aquarium04 Rochen05 wir werden begleitet06 viele kleine Fische 07 eine Schildkroete gesellt sich zu uns08 Meeresschildkroete

Die nächsten Tage verbringen wir mit zahlreichen Tauchgängen und Lernen für die theoretische Prüfung. In den Pausen genießen wir den Komfort des RIU Cancun, relaxen am Strand oder stärken uns am Hotelbuffet für weitere Tauchgänge. Am letzten Tag gehen wir schließlich mit Jaime noch einmal raus zum Riff, um die im Pool erlernten Tauchübungen im offenen Meer zu wiederholen, und noch einmal die arten- und farbenreiche Welt der Fische genießen zu können. Bevor wir uns von Jaime verabschieden, bekommen wir noch unser Zertifikat zum „PADI Open Water Diver“ und bedanken uns für eine tolle Woche mit dem Team von "Scuba Caribe" in Cancun.

01. Jaime unser Tauchlehrer 02 gemeinsam machen wir den Tauchschein03 mittendrin04 Jaime zeigt uns die Meeresbewohner05 es gibt viel zu sehen06 guckst du07 Maske abnehmen in 16 Meter Tiefe08 sehr anhaenglich09 schoene Unterwasserwelt10 Begegnungen11 es geht durch kleine Hoehlen12 wir haben es geschafft und es macht riesig Spass

Claudia hatte schon immer den Wunsch, einmal mit „Walhaien“ zu schwimmen. Zu unserer Freude erfahren wir, daß sich jeden Sommer von Mai bis September zahlreiche Walhaie vor der Küste Cancun’s tummeln. Prompt vermittelt uns Martin ein Boot und schon am nächsten Tag geht es knapp 50 Kilometer hinaus in die offene See. Rund zwei Stunden dauert die Fahrt bis zu dem Punkt, an dem sich die größten Fische der Welt momentan aufhalten sollen. Wir können zwar vom Boot aus noch absolut nichts erkennen, dennoch schickt uns der Bootsführer mit unserer Schnorchelausrüstung ins Wasser und ein anderer Führer begleitet uns ein paar Meter weg vom Boot. Keine Minute später taucht unmittelbar vor uns einer dieser Meeresgiganten auf und schwimmt unbeeindruckt rund einen Meter unter uns hindurch. Wir sind begeistert und können noch 2 weitere Schnorchelgänge dieser Art wiederholen, bevor wir wieder umdrehen. Ziemlich platt aber vollkommen zufrieden kehren wir, vor allem aber Claudia, nach Cancun zurück.

01 gleich geht es los02 da kommt er03 was fuer ein Gigant04 wir schwimmen mit dem riesigen Walhai05 langsam zieht er seine Runden 06 wir sind dem Walhai ganz nah07 dann verschwindet er in den Tiefen08 endlich in ruhigem Gewaesser

Nun ist es aber an der Zeit die Reise fortzusetzen und wir verabschieden uns von unserer liebgewonnenen Famiie. Begegnungen wie diese mit Martin, Paula und deren Kindern Elena und Mini-Martin machen unsere Reise so wertvoll. Weiter geht es entlang der karibischen Küste bis ins knapp 100 km entfernte Xpu Ha, wo wir bereits im April ein paar Tage verbracht haben. Wir entscheiden uns, doch etwas länger hier zu bleiben, da das Meer und der Strand einfach traumhaft sind und der Stellplatz mit Blick auf die Karibik nur schwer zu toppen sein dürfte. Unsere Gas- und Wasservorräte sind voll und für zwei Wochen genießen wir die Ruhe, Wind und Sonne, sowie die abwechslungsreichen Schnorchelgänge im gut 28°C warmen Wasser an der Bucht von Xpu Ha.

01 wir lassen unsere Gasflasche auffuellen02 wir sind wieder am Strand von Xpu Ha03 es geht schon wieder unter Wasser04 Uwe fuehrt die Gruppe an 05 da freut sich jemand ueber Gesellschaft 06 ein Papageifisch07 eine Hirnkoralle08 eine Meeresschildkroete im Riff09 Meeresschildkroete10 Claudia bietet den kleinen Fischen Schutz11 wir geniessen die Karibik12 wegen schlechter Wasserqualitaet fuellen wir Trinkwasser in unseren Tank

Auch danach kommen wir nicht allzu weit und landen wieder an der Laguna Bacalar, bzw. auf dem Campingplatz Laguna Azul. Carlos, der Pächter des Platzes, und Fritz, der Eigentümer, sind momentan alleine hier im Dschungel, wo sich zu dieser Jahreszeit nur sehr wenige Reisende einfinden. Carlos hat daher genug Zeit, uns zum Segeln mitzunehmen oder für uns am Abend sein Dschungelrestaurant zu öffnen und leckeren Fisch zu servieren.

01 Schmaler Weg ins Paradies02 an der Laguna Bacalar03 Zwischenstop mit Aussicht 04 der CP Laguna Azul an der Laguna Bacalar 05 sieht aus wie in der Karibik06 Uwe und Carlos segeln07 unsere Relaxzone08 Ananasfelder

Carlos und seine Frau Christina wohnen keine 500 Meter entfernt vom Campingplatz und er lädt uns ein, sein Haus, bzw. seine „Wohnanlage“ zu besichtigen. Die offene Bauweise, die Aufteilung in Wohnzimmergebäude, Schlafzimmer- sowie Badezimmerbaumhaus, gefällt uns ausgesprochen gut. Die Seitenwände bestehen zum Teil nur aus Moskitonetzen und auch das Mobiliar sowie die Farbgestaltung sind ganz nach unserem Geschmack. Wohl auch für mexikanische Verhältnisse eine ausgesprochen besondere Art zu wohnen.

01 offenes Wohnen 02 Wohnzimmer mit Aussicht03 auch so kann man im Dschungel leben 04 Badezimmer in luftiger Hoehe05 traumhafte Aussicht von hier oben06 Bad mit Lagunenblick07 hier kann man es aushalten08 Dschungelbewohner

Nun machen wir uns aber endgültig auf den Weg um Neues zu entdecken und stoppen im Ort Bacalar, der in Mexiko als einer von 36 „Pueblos Magico“ Anziehungspunkt für Touristen sein soll. Nun kann der Ort an sich den Vergleich mit den anderen Pueblos Magico, die wir bisher gesehen haben, nicht standhalten, bietet aber zumindest eine schöne, kleine Festung, die direkt an der türkisfarbenen Laguna Bacalar liegt und eine interessante Piratengeschichte zu bieten hat. Das kleine Museum in der Festung informiert über die Historie der Piraten und hat einige ausgesprochen detailgetreue Modelle von Schiffen des 18. Jahrhunderts zu bieten. Wir übernachten ein letztes Mal direkt an der Laguna Bacalar auf einer Wiese eines Freibades.

01 Laguna Bacalar02 Festung San Felipe in Bacalar03 wir erkunden die Anlage04 Uwe liest Piratengeschichten vor 05 Piraten 06 nachgebaute Schiffe und beeindruckende Wandbilder07 noch ein letzter Rundgang08 Claudia geniesst den Ausblick09 Uebernachtungsplatz direkt an der Lagune10 hier kann man schoen baden11 nettes Plaetzchen12 die Einheimischen geniessen das angenehme Wasser

Wir sind wieder auf den Spuren der Mayas unterwegs und halten an den Ruinen von Kohunlich, die wir am Ende einer 9 km langen, mit tiefen Löchern versehenen Stichstraße erreichen. Die gegen 200 v. Chr. gegründete Siedlung hatte ihre Blütezeit rund 600-900 n. Chr. und hat verschiedene Maya-Architekturstile zu bieten. Das eindrucksvollste Gebäude der Anlage mitten im Dschungel ist sicherlich die Maskenpyramide, deren Aufgang links und rechts mit großen Stuckmasken verziert ist. Nach einem zweistündigem Rundgang haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Anlage gesehen und fahren weiter in Richtung Palenque.

01 wir erkunden die Ruinen von Kohunlich02 die Anlage liegt mitten im Dschungel03 mitteinander verwachsen 04 die Maskenpyramide05 riesige Masken mit noch erhaltener roter Farbe06 riesige Wurzeln ranken entlang der Pyramide07 geheimnisvoll und mystisch08 Claudia sucht Schutz vor dem Regen

Bis Palenque ist es für heute aber noch zu weit und wir halten an einem Campingplatz 5 km vor Escarcega. Natürlich sind wir auch hier die einzigen Gäste, sieht man von den wasserschweinähnlichen Tieren sowie einer neunköpfigen Brüllaffenfamilie ab, die uns hier rund um die Uhr besuchen. Vor allem die Affen sorgen mit ihrem recht eigentümlichen Gebrüll für eine ausgesprochen intensive Dschungelatmosphäre. Wir bleiben noch einen Tag in dieser außergewöhnlichen Umgebung und bereiten uns auf die nächsten Ziele in Chiapas vor.

01 wir haben wieder alles fuer uns ganz allein02 heimische Tiere besuchen uns 03 leider kennen wir ihren Namen nicht04 exotische Blueten05 was gibt es denn hier zu sehen06 Uwe beim Duschen07 das wollen die hier auch sehen08 und staunen nicht schlecht

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