Wir sind im Ort Sotuta de Peon und stehen am Eingangstor der gleichnamigen Hacienda. Auch in dieser Hacienda wurden früher Seile aus Sisal produziert und es wird eine mehrstündige Führung durch das gesamte Gelände mit eingehender Erklärung sowie einer Bademöglichkeit in einer im Areal befindlichen Cenote angeboten. Die Tour beginnt aber erst am nächsten Morgen um 10 Uhr und wir parken unser Mobil gleich neben der Hacienda, die sich zentral im Ortskern befindet. So sind wir schnell eine Attraktion für die Kinder des Dorfes und es spricht sich herum, daß man hier ein paar Süßigkeiten ergattern kann. Am nächsten Morgen startet dann die Tour mit Besichtigung des Wohngebäudes und den verschiedenen Produktionsstätten für die Seile. Danach geht es auf einem Pferdekarren durch die Agavenplantage vorbei an einem kleinen Hüttchen, in der uns ein 80 Jahre alter Maya von der Arbeitsweise in frühen Jahren unter der Führung des alten „Patron“ erzählt. Für eine erfrischende Abkühlung sorgt dann noch ein Sprung in die sehr schöne Cenote, wo wir ein ausgedehntes Bad nehmen können. Am Ende der Besichtigung geht es noch mit den Kanadiern Ellen und Mario ins Restaurant der Hacienda und wir resümieren allesamt: „der Besuch hat sich gelohnt“.

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01 wir uebernachten mitten auf dem Dorfplatz02 wir sorgen fuer neugierige Blicke 03 sie freuen sich ueber die Lutscher 04 Hacienda Sotuta de Peon05 hier haben die Besitzer im Luxus gelebt06 Agaven werden fuer die Sisalproduktion benoetigt07 Vorbereitung fuer die Presse08 Gequetschte Fasern der Agave09 hier werden die Fasern getrocknet10 haendisch werden die Fasern getrennt11 und anschliessend werden Seile produziert12 maschinell geht alles viel rationeller13 mit der Pferdekutsche gehts durch die Anlage14 entlang der Agavenfelder15 dieser Maya hat damals noch in der Hacienda gearbeitet16 Maya Flip Flop17 zur Abkuehlung geht es in die hauseigene Cenote18 das tut gut19 lange duerfen wir hier relaxen20 gut geschnuertes Paket

Nach einer Nacht auf dem Parkplatz der Ruinen von Mayapan besichtigen wir die Ausgrabungsstätte. Schon ziemlich gesättigt, was unseren Bedarf an verfallenen Pyramiden betrifft, nutzen wir trotzdem die Gelegenheit früh am Morgen als einzige Besucher das Gelände zu erkunden. Die Ruhe ist traumhaft während wir auf die einzelnen Gebäude steigen, was hier ausnahmsweise noch erlaubt ist. Die Gebäude von Mayapan, der letzten Hauptstadt der Mayas, sind ziemlich gut erhalten und auch einige Wandmalereien sind noch ausgesprochen gut erkennbar.

01 Mayapan die letzte Hauptstadt der Maya02 Templo Redondo und Pyramide Kulikan03 auf der Mauer auf der Lauer04 diese Pyramide wurde der in Chichen Itza nachempfunden05 noch gut erhaltene Wandmalereien06 Maske des Regengottes Chaak07 steiler Aufstieg08 Mayapan ist relativ schnell erkundet

Wir kommen zum zweiten Mal nach Izamal und freuen uns schon auf das schöne Quartier bei Harald und Sonja in ihrem „Santo Domingo Romantik Hotel“. Hier treffen wir mit Simone und Olaf auf zwei gleich gesinnte Langzeitreisende, die mit ihrem tollen Mobil auf einem Magirus Deutz LKW ziemlich die gleiche Route auf dem Plan haben. Viele schöne gemeinsame Tage mit langen Abenden, bei denen uns Sonja und Harald mit ihrer guten Küche verwöhnen, sind die Folge. Ob leckere Wiener Schnitzel oder original mexikanische Küche, alles schmeckt ausgezeichnet und wir werden sogar am „Dia de la Muerte“, einem Tag an dem die Mexikaner ihre Toten ehren, eingeladen zu einem feinen Buffet á la Sonja.

01 mit Simone und Olaf lassen wir uns verwoehnen02 Sonja und Harald zaubern in ihrer Kueche03 Schnitzel mit Bratkartoffeln - da koennen wir nur noch strahlen04 Dia de la Muerte05 Hausaltar liebevoll von Sonja geschmueckt06 die Gaeste sind zum Dia de la Muerte eingeladen07 aber auch Sport steht auf dem Programm08 fuer Acapulco wird auch noch geuebt

Gemeinsam mit Simone und Olaf steht die Light-Show im Convento von Izamal auf dem Programm. Vor der Kirche auf dem Zocalo stoßen wir noch auf zahlreiche Mexikaner, die für ihre verstorbenen Familienmitglieder kleine Altare errichtet haben und auf ganz spezielle Weise ihrer Toten gedenken. Danach geht es in das Franziskanerkloster zur allabendlichen Lichtershow, bei der wir wegen unserer schwachen Spanischkenntnisse nur grob erkennen, um was es bei dieser Vorführung eigentlich geht. Ein umherwandernder Mönch verleiht der Szenerie zu Beginn und am Ende der Veranstaltung noch ein gewisses mystisches Flair und wir lassen den Abend ausklingen bei ein paar leckeren Cocktails am Marktplatz.

01 heute abend wollen wir ins Konvent02 die Altare sind liebevoll geschmueckt03 man gedenkt den Toten04 Lichter damit die Toten den Weg finden05 die Beiden sind noch am Vorbereiten06 Essen und Gesellschaft warten auf die Rueckkehrer07 mystische Stimmung08 geschmueckter Altar09 Abendshow im Franziskanerkloster10 die Anlage wird speziell beleuchtet11 ein Moench wandelt durch die Arkaden12 wir genehmigen uns noch einen Cocktail

Wäre es nicht eines der sieben Weltwunder hätten wir sicherlich auf den Besuch von Chichen Itza verzichtet, aber so treibt uns die Neugier halt doch noch einmal zu einer Mayaruine. Um 9 Uhr stehen wir also am Eingang der wohl berühmtesten aller Mayastätten und sind gespannt, was den Unterschied zu all den anderen Plätzen, an denen wir schon gewesen sind, ausmacht. Die große Pyramide des Kukulkan ist wirklich sehr schön und wird zudem noch restauriert. Besteigen ist allerdings verboten. Auch der große Ballspielplatz inmitten zweier langgezogener Gebäude ist sehr beeindruckend. Die restlichen Ruinen gleichen aber denen, die wir schon kennen und der Grund für den Titel eines Weltwunders wird uns nicht wirklich bewußt. Erleichtert, für längere Zeit keine Ruinen mehr auf dem Plan zu haben, steigen wir ins Mobil und fahren ins nicht weit entfernte Valladolid.

01 Pyramide des Kukulkan02 ein Schlangenkopf ziert den Treppenabsatz03 Saeulen mit Maskenrelief04 wir sind am riesigen Ballspielplatz05 hier musste der Ball hindurch06 die Schaedelmauer zeigt die Geopferten07 ein Toc Toc08 Schlangenkopf 09 Observatorium10 Nonnenkloster11 gefiederter Gott12 Nonnenkloster im alten Bereich

Der Ort Valladolid gefällt uns auf Anhieb. Nach der Besichtigung des Klosters San Bernadino de Siena geht es ins Zentrum der gepflegten, sauberen Stadt und wir finden viele schöne Kolonialstilgebäude um großzügig angelegte Plätze. Die Leute sind sehr freundlich und Claudia ersteht noch günstig handgefertigte Ledersandalen direkt vom Schuster. Nach dem Besuch der im Ort befindlichen Cenote Zaci fragen wir uns noch, warum dieser Ort eigentlich nicht den Titel eines „Pueblo Magico“ erhalten hat. Zehn Minuten später spazieren wir dann am Rathaus vorbei, wo ein großes Plakat darauf aufmerksam macht, daß die Stadt gerade erst im letzten August in diesen elitären Kreis aufgenommen wurde und von den staatlichen Zuschüssen sicherlich noch mehr am Erhalt des schönen Stadtbildes arbeiten kann.

01 Palacio in Valladolid02 Souvenirladen03 nettes Restaurant in der Stadt04 geschmueckte Kathedrale 05 handgefertigte Lederschuhe fuer wenig Geld06 gemuetliche Gassen07 Cenote Zaci08 Cenote mitten in der Stadt09 Kloster San Bernadino de Siena10 im kleinen Klosterhof11 im Kloster12 unser Platz fuer die Nacht

Unsere 6-monatige Aufenthaltserlaubnis für Mexiko läuft bald aus und wir haben uns entschieden für ein paar Tage nach Kuba zu fliegen. Bevor es aber von Cancun aus nach Havanna geht, sind noch ein paar Tage Zeit um ein wenig zu relaxen. Optimal hierfür erscheint uns der Strand an der Karibikküste Quintana Roo’s bei Xpu Ha und wir treffen am dortigen Campground mit Vera, Dirk und Sigrid auf alte Bekannte. Mit Vera und Dirk geht es nach ein paar Tagen in die nahe gelegene Cenote Azul, um mal wieder im Süßwasser zu schwimmen, und uns von den kleinen Fischen im Wasser „grundreinigen“ zu lassen. Bestens erholt geht es nach einer Woche nach Cancun, wo der Flieger der Aeromexico schon auf uns wartet. Wir freuen uns schon richtig auf Kuuuuuuba.

01 wir sind wieder in Xpu Ha02 geniessen den schoenen Strand03 wir schnorcheln in der Cenote04 eine Braut die sich gleich traut05 natuerliche Fusspflege06 mitten im Dschungel 07 Vera und Dierck haben ihren Spass08 Uwe der Klippenspringer

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